Aktuelles in der Ganztagesschule

   

 

 

 

„Glück ist, wenn es selbstgemachte Pommes gibt!

Kinder haben oft völlig andere Maßstäbe, um sich glücklich zu fühlen. Über vierzig von ihnen, die zum Ganztagesbereich der Lindenschule in Ostfildern gehören, spürten in den zweiwöchigen Pfingstferien dem Glück nach.

Wenn so manche Erwachsene zum vermeintlichen Glück oft Ruhm und Ehre, Vermögen und den Karibik-Urlaub brauchen, sind für Kinder oft die vermeintlich kleinen Dinge wichtig: „draußen spielen, schönes Wetter, das Lächeln meines Bruders, die Übernachtung bei der Oma oder einfach freie Zeit.“ Das waren einige Antworten auf die Frage an die Kinder, was sie glücklich macht.

Zuvor wurden Glückskarten mit einfühlsamen Sätzen gebastelt die im Scharnhäuser Park an NachbarInnen und PassantInnen verteilt wurden. Es galt das Motto von Albert Schweitzer auszuprobieren: „Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“

Die Beschenkten freuten sich sichtlich über die schöne Überraschung und die jungen Schülerinnen und Schüler notierten sich deren Antworten auf die Frage, was für sie Glück bedeutet. Die meisten waren aber doch sehr bodenständig und bescheiden: „Garten, Kinder, Gesundheit.“

Zum weiteren Programm des Ferienangebots gehörte ein Besuch im Schweinemuseum in Cannstatt, ist doch das Borstenvieh seit alters her ein Glücksbringer. Ebenso das Basteln von entsprechenden Symbolen aus aller Welt. Während hierzulande noch Schornsteinfeger, Hufeisen und vierblättrige Kleeblätter dazu gehören, sind es in Japan winkende Katzen, im Islam Fatimas Hand und im asiatischen Raum der Bambus.

Natürlich wurden viele Spiele gespielt, schließlich ist das Glück in der Regel ein fester Bestandteil von ihnen. Nicht zuletzt zahlreiche Geschichten, die das zum Thema haben, logisch, auch die mit dem Hans.

In der Lindenschule stehen jetzt zwei Glückswände, auf denen die Ergebnisse festgehalten sind. Und immer noch wird eifrig bestaunt, gelesen und miteinander darüber geredet, was uns wohl glücklich macht. Für Alessia geht Liebe und Glück durch den Magen, ganz klar, es sind die selbst gemachten Pommes.

                       

 

 

Freizeit in Obersteinbach

Die diesjährige Freizeit in Obersteinbach bei Schwäbisch Hall fand in der ersten Woche der Osterferien statt. Veranstaltet wird die Freizeit von der Kinder- und Jugendförderung Ostfildern (KiJu), einer Einrichtung des Kreisjugendrings Esslingen e.V.

40 Kinder und 13 BetreuerInnen sowie das Freizeithaus, das etwas abseits des Dorfes direkt an Wald und Wiese liegt, versprachen aufregende und spannende Tage. Das Wetter war gut, die Stimmung noch besser! Neben Bastelworkshops wurde auf der weitläufigen Wiese Fußball gespielt, im Wald wurden Lager gebaut, es wurde geschnitzt und sich auf Tierspurensuche begeben. Gemeinsame Aktionen wie Spieleabende und Geländespiele im Wald zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls waren die Highlights der Freizeit.

Der letzte Abend wurde traditionell mit einer Runde „Wetten dass“ abgerundet – natürlich Kinder gegen BetreuerInnen.

Fazit der fünf gemeinsam verbrachten Tage: Es wurde ein großer Teamgeist an den Tag gelegt, viel gelacht, getröstet, gejubelt und kräftig angefeuert. So wurde aus einer bunt zusammengewürfelten Truppe eine Einheit und aus fünf Freizeittagen ein unvergessliches Erlebnis für alle!

 

 

Verkauf auf den Wochenmärkten

Unser GTS-Team war die letzten Woche fleißg am Basteln und Werken und viele schöne Produkte sind entstanden.

Auf dem Wochenmarkt in Nellingen und im Scharnhauser Park haben wir unser Selbstgemachtes verkauft.

Der enstandene Erlös wird der GTS zugutekommen.

 

 

 

         

Herbstferienprogramm "Ritterspiele"

Ein Bericht von unserem FSJler Mathis Harrer

Diesen Herbst wurden die Kinder drei Tage lang betreut. Am Montag ging es los mit unseren Ritterspielen, denn „Ritter“ waren diese Herbstferien unser Motto.

Am Montag ging es um die Ausrüstung eines Ritters. Natürlich wusste jedes Kind wie ein Ritter aussah: Ein Ritter trug einen Helm, kämpfte in Schwert und Rüstung und schützte sich mit einem Schild. Außerdem waren sich alle einig, dass ein Ritter immer auf einem Pferd ritt und viele Abenteuer erlebte. Doch es gab auch viel Neues zu lernen.

Ritter hatten nämlich oftmals gar keine Pferde, da sich Pferde nur die reichsten Ritter leisten konnten.

Ritter waren außerdem meist im Dienste eines Königs, wofür sie ganz viel Land bekamen.

Nach dem Erzählkreis im Aktivraum mit allerlei Informationen ging es ans Basteln. Wir stellten unsere eigene Ausrüstung her. Die einen machten Schwerter, andere wiederum Schutzschilder und wieder andere bastelten sich ihren eigenen Helm.

Am Donnerstag ging es dann ins Museum. Es gab viel zu sehen und zu lernen. Vom Bogenschießen bis zum Schwertkampf konnte man alles ausprobieren. Wie haben die Ritter damals geschlafen? Wieso kämpften Ritter auf Turnieren? Viele Fragen konnten in der Ritterausstellung beantwortet werden. Von den meisten Antworten konnten sich die Kinder sogar selbst überzeugen. Zum Beispiel durften wir einmal in einem Ritterbett probeliegen, oder uns an die große Tafel eines Ritters setzen.

Am Freitag, dem letzten Tag im Programm wurden unsere hauseigenen Ritterspiele abgehalten. Katapult, Armbrust und- Bogenschießen, sowie Kegeln und viele Spiele mehr waren der Bestandteil unserer Ritterprüfung.  Die Prüfer vergaben streng ihre Punktzahl an der jeweiligen Station doch am Ende mussten sich alle eingestehen, dass die Lindenschule nur Kinder mit dem Zeug zum Ritter hat. Alle Knappen der Lindenschule absolvierten fehlerlos ihre „Knappenprüfung“ und wurden in der Abschlusszeremonie im Rittersaal, genannt „Aktivraum“, zu Rittern geschlagen. Dazu erhielt ein jeder Ritter Wappen und Titel.

Wir hatten alle viel Spaß und alle freuten sich über ihre bestandene Ritterprüfung.

 

Pfingstfreizeit 2017

 

 

  

 

 

 

 

Sei mein Nachbar- Begegnungen in Ostfildern

Die Lindenschule voll im Einsatz

 

Der Ganztagesbereich der Lindenschule Grundschule startete kürzlich zwei Aktionen zum Projekt „Sei mein Nachbar“. Am 28. April wurde die Lindenschule zur Werkstatt. Schülerinnen und Schüler gestalteten und verzierten eifrig und in mühevoller Arbeit Glasvasen. Eine Woche darauf, am 5. Mai gingen die Kinder, im Rahmen des Freitagprogramms der Ganztagesgrundschule, in Kleingruppen auf Tour.  Sie verschenkten die hübschen Vasen zusammen mit einer Blumen und einem netten Text an verschiedene Haushalte der Parksiedlung. Der Clou bestand darin, dass jeweils zwei Vasen mit Blumen verschenkt wurden. Eine für den Beschenkten selbst, die zweite Blumenvase sollte von dem Beschenkten weiterverschenkt werden, um so mit einer weiteren fremden Person in Kontakt zu treten und die Freude zu teilen.

 

Mit dieser Aktion schafften wir es, Begegnungen entstehen zu lassen und alle Beschenkten zu erfreuen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Blumenladen „Blumen Sonn“ in Nellingen für ihre Blumenspende!